Erneuerbare Energien für den Klimaschutz

Mit dem Terminus erneuerbare oder regenerative Energien bezeichnet man solche Energiequellen bzw. Energieträger, welche sich im Laufe der Zeit auf natürliche Weise erneuern und „regenerieren“. Dies bedeutet, dass deren Nutzung langfristig nicht zur Erschöpfung der jeweiligen Quelle führt. Genau genommen handelt es sich bei erneuerbaren Energien um nachhaltig präsente Energieressourcen zu denen insbesondere solare Strahlung, d.h. Sonnenenergie, Wasserkraft, Windenergie sowie Erdwärme zählen. Eine weitere Art der erneuerbaren Energien ist das energetische Potenzial im Sinne von Holz, Bioethanol und Biogas, welches aus der aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnenen Biomasse verfügbar gemacht wird.

Was bedeutet das für unsere heutige Zeit, in welcher ebenso fossile Energieträger stets hoch im Kurs stehen? Sind fossile Energiequellen wie Kohle, Erdöl und Erdgas auf Dauer zu verabschieden?  Die Antwort lautet „nein“. Tatsache ist, dass die Erde große lagernde Vorräte an fossilen Brennstoffen beherbergt, welche mit heutiger Technik wirtschaftlich gewinnbar gemacht werden können. Es handelt sich hierbei also um sogenannte Energiereserven, auf die bei Bedarf zurückgegriffen werden kann und die in etwa noch rund 200 Jahre reichen. Was das Erdöl betrifft, so sei hierbei erwähnt, dass 1919 dessen statistische Reichweite für nur mehr 20 Jahre eingeschätzt wurde. Seit dieser Zeit ist diese Reichweite stets auf in etwa 35 bis 40 Jahre gestiegen. Grund hierfür ist, dass kontinuierlich neue Vorkommen sowie verbesserte Abbaumaßnahmen der Erdölreserven entdeckt werden konnten.

Auch Erdgas erfreut sich heutzutage noch immer großer Beliebtheit, wenn es um die Beheizung von Wohn- und Gewerberäumen geht. Zahlreiche Gasanbieter werden Jahr für Jahr damit beauftragt, für eine entsprechende Beheizung zu sorgen. Was dies für den Klimaschutz bedeutet, so wissen wir genau, dass sich fossile Energieträger in Rahmen dieses Aspekts aufgrund der starken Methan- und CO2-Emissionen als nicht förderlich erweisen. Viele Menschen sind der Meinung, dass Gasanbieter im Vergleich bestimmt jene aufdecken, die das Klima nicht zu sehr beeinträchtigen – eine völlig falsche Ansicht, sofern man bedenkt, dass das grundlegende Schaffen eines jedes Gasanbieters bzw. das Ziel von Erdgas in stets demselben Resultat münden – nämlich darin, dass Gase an die Luft abgesondert werden und das Klima nachhaltig schädigen.

Betrachten wir nun fossile Energieträge und erneuerbare Energien im Detail, bezogen auf den prägnanten Aspekt des Klimaschutzes, so wird schnell klar, dass im Zuge der energetischen Nutzung fossiler Energiequellen immense Mengen an Kohlenstoffdioxid emittiert werden. Zwar führt auch die Nutzung erneuerbarer Energien zu einem Ausstoßen von Treibhausgasen, trotz allem jedoch können derartige Emissionen durch den Bau von Windkraft- und Photovoltaikanlagen in der Lebenszeit mehrfach amortisiert werden. Demnach lässt sich eine ansehnliche und vor allem deutliche Einsparung an Klimagasen erzielen.

Ein spezielles Beispiel kann durch den Fall der Bioenergien angeführt werden. Durch die Nutzung von Bioenergien in u.a. Biomasseheizkraftwerken und Biogasanlagen wird Kohlenstoffdioxid (CO2) freigesetzt. Das Kohlenstoffdioxid wurde jedoch im Zuge des Wachstums der jeweiligen Pflanzen durch die Photosynthese und die sogenannte CO2-Fixierung erfolgreich gebunden und wäre, im Falle einer völlig natürlichen Zersetzung der Biomasse, sowieso freigesetzt worden. Dies bedeutet, dass sich der tatsächliche CO2-Ausstoß auf die Nutzung fossiler Energie  für land- und forstwirtschaftliche Geräte und Maschinen bezieht. Höchste Vorsicht gilt es auch bei Emissionen der Klimagase Lachgas und Methan walten zu lassen, da diese im Zuge spezieller Anbau- und Nutzungsarten von Biomasse emittiert werden können.